
Adresse:
17326 Brüssow, Woddow
ausstellungen
aktuell
2026 _Bernhard Nürnberger
Veranstalter St. Spophien Orgel eV
gefördert von dorfkirche mon amour
gefördert von dorfkirche mon amour
2023_ Karin Christiansen
Veranstalter: KIrchngmeinde u. st. sophien Orgelverein Brüssow
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das projekt
bauwerk und altar
galerie-imaginaire
Ausstellung
Bernhard Nürnberger
ARS GRYLLORUM
gryllenkunst / skulptur / malerei
In einem Raum: biomorphe Assemblagen, Steinkulpturen und Malereien
aus fast 60 Jahren
31. Mai - 2. August 2026
Eröffnung 31. Mai / Midissage 28. Juni / Finissage 2. August
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https://www.nordkurier.de/regional/uckermark/gryllen-eines-kuenstlers-aus-der-uckermark
-in-kunstkirche-zu-sehen-4592298
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========================26. Mai 2026
Uckermärker Feldsteinkünstler
macht Kirche Woddow zum Erlebnisort
von J. Rentzow
Eine Kirche, die ihre Türen für die Kultur-Interessierten der Uckermark öffnet: Bereits letzten Juli schrieb der Nordkurier, dass sich die historische Dorfkirche von Woddow in eine attraktive Kunstkirche verwandelt.
Binnen drei Jahren wurde das 800 Jahre alte Gotteshaus mit seinem Marienaltar zu einem überraschenden und lebendigen Zielort für kulturelle Begegnung in der Region.
Nun startet das nächste Highlight des ambitionierten Projektes Kunstkirche. Es wird von der Nordkirche gefördert. Der St. Spohien Orgel Verein lud den Uckermärker Bildhauer und Maler Bernhard Nürnberger ein,
sein Gesamtwerk an ungewohnter Stelle neu zu präsentieren: „Ars Gryllorum - Gryllenkunst“.
In der Szene bekannt geworden ist Nürnberger durch seine Feldstein-Kunst. Aus großen Steinen vom Uckermärker Feldrand formt er lebensechte Köpfe mit natürlichem Gesicht. Sie wurden oft ausgestellt und stehen auch in der Bibliothek der Universität der Künste in Berlin.
Nürnberger lebt nur 3 Kilometer von der Woddower Kirche entfernt, einem für ihn reizvollen Ort. Seit über 60 Jahren folgt sein malerisches und bildhauerisches Wirken einer inneren Stimme und Phantasie, die ihn das Wesen von uns Menschen entdecken hilft.
„Ich bin begeistert, in diesem seltenen Raum ausstellen zu dürfen“, sagt Nürnberger. Für die Vorbereitung in der Kirche habe er sich extra viel Zeit gelassen, weil seine Werke dort plötzlich eine ganz neue Sprache gesprochen hätten. „Die Platzierung meiner Objekte schenkt mir rote Fäden und neue Zusammenhänge und ich möchte unbedingt wissen, ob die Menschen sie auch sehen.“
Die Gäste der Woddower Kirche in der Gemeinde Brüssow erwarten Nürnbergers bekannte Feldsteinköpfe, ausgewählte Stillleben, Figuren, Malereien und Skulpturen. Etwa 50 Exponate. Zur Eröffnung am 31.Mai um 16.00 Uhr wird Lutz Glasenapp aus Bergholz sprechen, Nürnbergers Studienfreund. Zur Midissage am 28.Juli liest Rochus Stordeur, Autor und Blogger, ebenfalls um 16.00 Uhr. Für die Dauer der Ausstellung ist die Kunstkirche Woddow bis 2. August jeden Sonntag von 15.00 bis 18.00 Uhr unter Anwesenheit Nürnbergers geöffnet. Zugang zur Kirche istaußerdem nach Vereinbarung jederzeit möglich.
Kontakt: 0160 94675 161 und mail;
bernue@galerie-imaginaire.de
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Text von Malte Wienebüttel
Sporadisch seit den der 60er Jahren,
kontinuierlich seit 1985, fertigt Bernhard Nürnberger
biomorphe Assemblagen
aus Materialen unterschiedlichster Art und Herkunft.
Sein besonderes Interesse gilt
Folien, Rinden, Borken, Planen,
Häuten und Gewebeflächen und ebenfalls im Laufe der Jahre
Teilstücke eigener gescheiterter Leinwandbilder.
Diese figürlichen Arrangements haben sich aus seiner
Stilllebenmalerei entwickelt.
Er arrangiert eigene Materialassemblagen zu Figurenkompositionen und er baut
Kompositionen von ihm geschätzten Künstlern nach.
Im Laufe der Jahre emanzipieren sich
die Assemblagen zu eigenständigen Objekten.
Sie entwickeln ein Eigenleben als einzelne und in der Gesamtheit als Wirk- und Werkwesen.
Seit ca. 2004 heißen sie "Gryllen" .
Sie erweitern so ihre kunstgeschichtliche Genealogie
weit zurück über die klassische Modere, wie etwa
die pittura metaphisica, den Dadaismus und den Surrealismus
hinaus.
Nürnbergers Gryllen sind Nachfahren der Kunst der Renaissance, des Mittelalters und der Antike.
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Wer den Weg in die
Kunstkirche Woddow findet,
es dort aushält und sich aufhalten lässt,
herumspaziert zwischen den Dingen,
die da versammelt sein werden
im
Juni
und Juli
2026,
vor neben bei ihnen, zwischen den
Kirchenbänken, den Leinwand-
bildern, den Assemblagen,
den Steinköpfen,
zwischen der Orgel
und dem schönen Altar,
wird seinen ganz eigenen Weg finden,
geleitet, geführt von all dem und diesen. Und hoffentlich mit mehr
Fragen herausgehen als sie eingetreten war,
mit Grillen im Kopf.
letzte Textfassung 3/2026 _ erste Textfassung ca. 2004









